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Über Uns

Die Dachverbände Zentrale Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Rinderzüchter (ZAR), Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS), Österreichischer Bundesverband für Schafe und Ziegen (ÖBSZ) und Zentrale Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Geflügelwirtschaft (ZAG) sowie die Arbeitsgemeinschaft Rind (ARGE Rind) und Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Pferdezüchter (ZAP) haben gemeinsamen den Dachverein „Nachhaltige Tierhaltung Österreich“ gegründet. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, Aus- und Weiterbildungsprojekte der Tiersparten über eine zentrale Plattform abwickeln und dem einzelnen Landwirt anbieten zu können.
Außerdem soll die öffentliche Kommunikation zu übergreifenden Fachfragen gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden. Damit sollen gemeinsam die Interessen der Tierhalter aller Sparten in der Öffentlichkeit vertreten und agrarpolitische Themen gemeinsam koordiniert behandelt werden. Auf den Seiten der Dachverbände finden Sie nähere Informationen zu den jeweiligen Organisationen.

Leitbild des NTÖ

Bekenntnis des NTÖ zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Nutztieren in Österreich

Der Verein Nachhaltige Tierhaltung Österreich NTÖ vernetzt sämtliche Nutztiersparten in Österreich. Zentrales Ziel dieser Partnerschaft ist es, sich gemeinsam mit den Landwirten für eine nachhaltige Tierhaltung in Österreich einzusetzen, diese kontinuierlich zu verbessern und weiterzuentwickeln.
Die Mitgliedsorganisationen des NTÖ folgen dabei fünf gemeinsamen Grundsätzen, welche auch das Leitbild desselbigen begründen.

Verantwortung
Der NTÖ bekennt sich zu seiner Verantwortung gegenüber Tieren, Landwirten, Umwelt, Konsumenten, zukünftigen Generationen und somit der gesamten Gesellschaft.

In der österreichischen Tierhaltung gelten hohe Tierschutz- und Produktionsstandards. Durch eine Vielzahl an Qualitätsprogrammen gehen diese oft über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus. Gütesiegel und Labels ermöglichen den Konsumenten, die jeweiligen Qualitätsstandards entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erkennen. Umfassende Kontrollsysteme stellen die Einhaltung bestehender Gesetze und Standards sicher. Bei Nichteinhaltung erfolgen entsprechende Sanktionsmaßnahmen.

All dem steht der NTÖ unterstützend gegenüber, nicht außer Acht lassend, dass

  • Landwirtschaft nicht nur in ihrer hochspezialisierten, lebensmittelproduzierenden Form besteht, sondern erwerbsdiversifizierend auch Teil der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist,
  • die Tiere in Österreich den zeitgemäßen Ansprüchen an Tierwohl gerecht werdend gehalten werden,-die Verantwortung gegenüber dem Tier über dessen Haltung hinausgeht und auch bei Zucht, Transport und Schlachtung besteht,
  • es trotz hoher Standards und natürlichen Marktmechanismen möglich sein muss, die Tierhaltung in Österreich auch für die zukünftigen Generationen erhalten zu können,
  • mit Tierhaltung einhergehend ein wertvoller Beitrag zum Erhalt einzigartiger Kulturlandschaften und seltener Nutztierrassen geleistet wird,
  • der Konsument das Recht auf Transparenz beim Lebensmittelkonsum hat und dieses auch fordern sollte,
  • die Tierhaltung Österreichs in ein sensibles Ökosystem eingebettet ist, welches nur durch bewusste Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen langfristig erhalten werden kann
  • all unsere heutigen Entscheidungen und Handlungen Auswirkungen auf die Zukunft und damit unsere nachfolgenden Generationen haben
  • es eine gesamtgesellschaftliche Verpflichtung darstellt, all diese Ansprüche miteinander zu vereinbaren.

Nachhaltigkeit
Der NTÖ sieht sich in seiner Arbeit dem Nachhaltigkeitsgedanken verpflichtet.

Unterschiedlichste Ansprüche werden heute und morgen an die Tierhaltung in Österreich gestellt. Eine wachsende Bevölkerung lässt den Bedarf an Nahrungsmitteln und damit an tierischen Produkten steigen. Gleichzeitig wird der Ruf nach Ressourceneffizienz und Umweltschonung immer lauter. Die Produktion befindet sich im Zwiespalt zwischen Regionalität und einem Preiskampf mit Importware. Generationendenken und kleinbäuerlichen Strukturen stehen Wachstumsdruck und Landflucht gegenüber.
Ebenso vielseitig und facettenreich wie diese Ansprüche, gestaltet sich auch die Definition des NTÖ von einer nachhaltigen Tierhaltung in Österreich. Denn der NTÖ setzt sich für eine moderne Tierhaltung ein, in welcher

  • Ressourcen bewusst und im Sinne der Kreislaufwirtschaft eingesetzt werden, wodurch Verluste minimiert werden und ein höchstmögliches Maß an Effizienz, Umwelt- und Flächenschonung erzielt wird.
  • durch die mit der Tierhaltung einhergehenden Flächenbewirtschaftung ein wertvoller Beitrag zum Erhalt einzigartiger Kulturlandschaften in Österreich geleistet wird.
  • die heimische Tierhaltung als Teil einer erwerbskombinierenden Landwirtschaft eine Verankerung in der österreichischen Freizeit- und Tourismuswirtschaft findet.
  • Wohl und Gesundheit der Tiere oberste Priorität haben und gleichzeitig eine wirtschaftlich rentable Haltung dieser Tiere möglich ist.
  • im Sinne einer langfristigen und zukunftsorientierten Produktionsstrategie innovativen Erwerbskombinationen und technischen Neuerungen aufgeschlossen, neuen Züchtungsmethoden sachlich gegenübergestanden wird.
  • Fortschritt und Wandel sich in erhaltenswürdige Strukturen harmonisch einfügen, Tradition und Innovation ebenso koexistieren wie hochspezialisierte Großbetriebe und kleinbäuerliche Tierhaltung mit individuellen Erwerbskombinationen.
  • die österreichische Tierhaltung im internationalen Kontext betrachtet und entsprechend positioniert wird.
  • eine langfristige Versorgung Österreichs mit heimischen Lebensmitteln höchster Qualität sichergestellt ist.
  • faire Preise für Produzenten und Konsumenten, Dienstleister und Kunden herrschen und durch die Schaffung von Arbeitsplätzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette Einkommen für Stadt und Land generiert wird.
  • ein langfristiges Vertrauen der Konsumenten in heimische Produkte besteht und die Konsumenten der österreichischen Landwirtschaft Rückhalt bieten.
  • die Gesellschaft ein realistisches Bild der Tierhaltung in Österreich hat.
  • nachfolgende Generationen vom und am landwirtschaftlichen Betrieb leben können und wollen.
  • die einzigartigen kleinbäuerlichen Strukturen und der ländliche Raum in Österreich erhalten bleiben und die Hofnachfolge gewährleistet ist.

Weiterentwicklung
Der NTÖ setzt sich für eine kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung in der österreichischen Tierhaltung ein.

Landwirtschaftliche Betriebe in Österreich sollen auch zukünftig eine Perspektive haben, um damit ihren langfristigen Fortbestand zu sichern. Damit dies möglich ist, bedarf es einer ständigen Weiterentwicklung, Modernisierung, laufender Anpassung an neue Herausforderungen, Innovationsbereitschaft und Offenheit gegenüber Veränderungen. Einflussfaktoren und Wirkungsbereiche sind dabei unterschiedlich. Sie reichen von Produktionsmethoden, Haltungssystemen und Management über Anforderungen an Tierwohl, Wirtschaftlichkeit, praktische Umsetzbarkeit hin zu rechtlichen Rahmenbedingungen, persönlichen und fachlichen Kompetenzen der Akteure, gesellschaftlichen Forderungen, Umwelteinflüssen und natürlichen Gegebenheiten, um nur einige zu nennen.

Der NTÖ unterstützt die österreichischen Tierhalter dabei, diesen Ansprüchen und Herausforderungen
gerecht werden zu können, indem

  • den internationalen Kontext nicht außer Acht lassend, aus der Vergangenheit gelernt wird und
    zukünftige Entwicklungen objektiv ab- und eingeschätzt werden.
  • Innovation und „Querdenken“ grundsätzlich offen gegenübergestanden wird.
  • bestehende Grundsätze, Gegebenheiten und Strukturen stets kritisch reflektiert werden,
  • dies jedoch nicht geschieht, ohne dabei deren aus dem Traditionsbewusstsein resultierende
    Erhaltenswürdigkeit miteinzubeziehen.
  • stets sämtliche Einflussfaktoren und Wirkungsbereiche betrachtet, miteinander in Relation
    gesetzt und abgeschätzt werden.
  • eine größtmögliche Harmonisierung der selbigen angestrebt wird.

Dies manifestiert sich

  • im Angebot von (Bildungs-)Maßnahmen für Tierhalter und Multiplikatoren, um aktuellste Erkenntnisse und Innovationen aus den Bereichen Technik, Wissenschaft, Management, Tiergesundheit, uvm. zeitnah bis an die Basis transportieren zu können.
  • in der aktiven Mitgestaltung eines rechtlichen Aktionsraumes, in welchem eine moderne Tierhaltung wirtschaftlich, tier- und umweltfreundlich, gesellschaftlich akzeptiert und nachhaltig möglich ist.
  • in der Vernetzung des NTÖ mit allen auf die Einflussfaktoren und Wirkungsbereiche Einfluss nehmenden Stakeholdern.
  • in der proaktiven Auseinandersetzung des NTÖ mit kritischen Fragen der Tierhaltung in Österreich.

Bildung
Der NTÖ hat sich zum Ziel gesetzt, den heimischen Tierhaltern praxisnahe Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten am Puls der Zeit zu bieten.

Bildung stellt für den NTÖ ein zentrales Bindeglied zwischen Forschung und Praxis dar. Weitreichendes Wissen und fachliches Knowhow sind genauso wie Praxiserfahrung wesentliche Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Tierhaltung und ein Bestehen am Markt. Eine ständige Weiterentwicklung der fachlichen und persönlichen Kompetenzen der österreichischen Tierhalter ist dafür Voraussetzung. Um diesem Anspruch an einen hohen Ausbildungsstandard in der österreichischen Tierhaltung gerecht zu werden, bietet der NTÖ ein umfangreiches Angebot an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den einzelnen Tiersparten an. Dieses Angebot umfasst Kurse, Seminare, Fachtagungen, den Jungzüchterprofi, Multiplikatorenschulungen, ein- und mehrtägige Workshops, Exkursionen und Fachreisen sowie modulartig aufgebaute Lehrgänge. Inhaltlich wird dabei ein breites Spektrum abgedeckt: Tierwohl und Tiergesundheit, Tierhaltung und Management, Betriebswirtschaft, politisch-rechtliche Rahmenbedingungen, technische Maßnahmen und Innovationen, u.v.m. Um nachfrageorientierte Leistungen erbringen zu können, geschieht im NTÖ eine laufende Abstimmung mit Tierhaltern, Vertreter- und Partnerorganisationen, Gesetzgebern und Forschungseinrichtungen.Tierhalter können durch das Nutzen der Bildungsangebote des NTÖ gesetzlich erforderliche Ausbildungs- und Sachkundenachweise erwerben.

Zudem bestehen Kooperationen mit unterschiedlichen Partnerorganisationen und weiteren Bildungsanbietern im agrarischen Bereich. Auch hier erfolgt eine laufende Abstimmung der Bildungsangebote sowie eine gegenseitige Unterstützung bei Bewerbung und Umsetzung derselbigen.

Zusammenarbeit
Der NTÖ vernetzt Stakeholder entlang der gesamten Wertschöpfungskette miteinander.

Partnerschaften, Vernetzung, Kommunikation und Zusammenarbeit bilden die Basis und damit das Grundprinzip des NTÖ. Diese passieren auf unterschiedlichsten Ebenen, denn

  • der NTÖ vernetzt die wichtigsten Sparten der Österreichischen Nutztierhaltung: Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen sowie Geflügel.
  • unabhängig von der Sparte besteht ein ständiger Kontakt mit Gesetzgebern, Behörden, Landwirten, deren Vertretern, der Produktion vor- und nachgelagerten Organisationen, Konsumenten, Öffentlichkeit, Medien, Wissenschaft und Forschung sowie NGOs.
  • Kommunikation passiert und Partnerschaften bestehen intern wie extern, national als auch international.
  • durch diese vielschichtige Kommunikation kommt es zu einer Vernetzung von Expertise aus den unterschiedlichsten Fachbereichen und dadurch zu wertvollen Synergieeffekten in der Weiterentwicklung der österreichischen Tierhaltung.

Die vielseitigen Interessen sämtlicher Stakeholder nicht außer Acht lassend, steht für den NTÖ an zentraler Stelle der österreichische Tierhalter. Durch Partizipation und Information möchte der NTÖ ein langfristiges Vertrauensverhältnis zu den Tierhaltern aufbauen, erhalten und stärken und so ein gemeinsames Bild einer nachhaltigen Tierhaltung in Österreich verwirklichen.

Zentrale Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft

Die Dachorganisation ZAG ist die einzige bundesweit anerkannte, freiwillige Interessensvertretung der österreichischen Geflügelwirtschaft und vertritt damit sowohl die Interessen der österreichische Eierproduktion als auch der österreichischen Geflügelmast. Der Dachverband sieht sich als Partner für eine wachsende, profitable und verantwortungsvolle Eier- und Geflügelproduktion in Österreich.

Hauptziel der ZAG ist die Erhaltung und Verbesserung der Produktions- und Absatzsituation für die österreichischen Geflügelhalter. Dazu steht die ZAG in ständigem Kontakt mit allen relevanten politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Institutionen und deren Repräsentanten sowie mit den Medien. Die ZAG unterhält zusätzlich Kontakte entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Futtermittelindustrie bis hin zu Konsumentenschutzorganisationen, aber auch international zu wichtigen Interessensvertretungen der Geflügelwirtschaft wie der IEC und der AVEC.

Im Rahmen von ZAG Fachtagungen und Podiumsdiskussionen werden ZAG Mitglieder laufend über aktuelle Entwicklungen informiert. Als zentrales Informationsmedium der österreichischen Geflügelwirtschaft bietet das ZAG Journal für Mitglieder und Partnerorganisationen umfangreiche Fachinformationen, gleichermaßen aus dem Bereich der Geflügelmast wie auch aus dem Bereich der Eierproduktion.

ZAG Tätigkeitsbericht 2015

Verband der österreichischen Schweinebauern

Der Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS) ist der Dachverband der Züchtervereinigungen und der Erzeugergemeinschaften für Ferkel und Mast. Der VÖS stellt die Koordinationsstelle der organisierten Schweinebranche dar. Durch die Einbindung der Landwirtschaftskammern und Öffentlichen Stellen sehen wir uns als Vertreter der Interessen aller Schweinebauern in Österreich. Nachdem die Vermarktung und Betreuung der Mitglieder durch die Landesverbände und Ringe organisiert ist, liegt die Hauptaufgabe des VÖS im strategischen Bereich in der Koordination, Vermittlung und Bündelung der Interessen der Mitgliederorganisationen.

Die zentralen Aufgaben des VÖS sind der Informationsaustausch zwischen den Bundesländern und verschiedenen Produktionsstufen, Stellungnahmen zu Fachthemen und Beurteilung von Gesetzesvorlagen auf Landes-, Bundes-, und EU-Ebene. Öffentlichkeitsarbeit und Exportmarketing sind weitere wichtige Aufgaben, die der VÖS wahrnimmt.

VOES Jahresbericht 2015

Arge Rind – Arbeitsgemeinschaft Rind

Die ARGE Rind ist eine Dachorganisation von 7 regionalen Rindererzeugergemeinschaften.
Das Ziel der ARGE-Rind ist es, den heimischen Rindfleischmarkt in seiner Vielfalt mit Qualitätsprodukten von Jungstier, Ochs, Kalbin, Kuh, Jungrind, Kalb, u.v.m. optimal gestalten und bedienen zu können und für die österreichische Rinderwirtschaft die bestmögliche Wertschöpfung nachhaltig zu sichern. Ein wichtiges Anliegen für uns ist die einheitliche Preisbildung für die Rinderbauern und die Arbeit für die Bewusstseinsbildung beim Konsumenten für regionale Rindfleischqualität.
Neben der Vermarktung von Lebend- und Schlachtvieh zählt auch die Konzeptionierung von Qualitätsprogrammen zu den Aufgaben der ARGE Rind. Um unsere Mitglieder umfassend begleiten zu können, unterstützen wir die bundesweite Erzeugung nach den Richtlinien des AMA-Gütesiegels und Bio über das Qualitätsverbesserungsprogramm Qplus für Rindermast und Mutterkuhhaltung.

ARGE Geschäftsbericht 2015

Zentrale Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Pferdezüchter

Österreich ist ein traditionelles Pferdezuchtland. Die bekannten traditionellen Pferderassen Österreichs sind Haflinger, Noriker, Warmblut (altösterreichisches Warmblut) sowie Shagya-Araber und natürlich Lipizzaner.
Diese Rassen haben Österreich weltweit als klassisches und erfolgreiches Pferdezuchtland bekannt gemacht. Die Zentrale Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Pferdezüchter (ZAP) ist die Interessensvertretung der organisierten Pferdezucht in Österreich. Eine wesentliche Aufgabe ist auch die Vertretung der einheimischen Pferdezucht gegenüber den nationalen und internationalen Gremien. Mitglieder sind die Landeszuchtorganisationen, überregionale Zuchtorganisationen und bundesweite Arbeitsgemeinschaften.
Durch die Festlegung von allgemein gültigen Richtlinien in züchterischen, organisatorischen und absatztechnischen Fragen sowie durch fachliche Publikationen und die Organisation von verschiedenen Veranstaltungen werden alle Bestrebungen der einheimischen Pferdezucht unterstützt und koordiniert.

ZAP Jahresbericht 2015

Zentrale Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Rinderzüchter

Die Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR) ist ein Verein mit Sitz in Wien, dessen Tätigkeitsbereich sich auf das gesamte österreichische Bundesgebiet erstreckt. Mitglieder der ZAR sind die Rinderzuchtverbände und Rassenarbeitsgemeinschaften, Landeskontrollverbände und Besamungsstationen und Samendepots sowie die Landwirtschaftskammern.
Oberstes Ziel ist die die Absicherung der Rinderzucht in bäuerlicher Hand, als ein Garant für Nachhaltigkeit und Sorgfalt in der österreichischen Landwirtschaft. Die österreichischen Rinderzüchter legen Wert auf höchste Qualität und tragen zu einer attraktiven Kulturlandschaft bei.
Zu den Aufgaben der ZAR als Interessensvertretung von rund 23.000
österreichischen Rinderzüchtern zählen neben Herdebuchführung, Leistungsprüfung, Zuchtwertschätzung sowie Marketing auch Bildung und Forschung in Kooperation mit den Universitäten, Landwirtschaftskammern und Wirtschaftspartnern. Unsere vielfältige Natur und fortschrittliche Zuchtprogramme haben robuste, gesunde und leistungsfähige Rinderrassen für unterschiedlichste Produktions- und Haltungsbedingungen hervorgebracht.

ZAR Jahresbericht 2015

Österreichischer Bundesverband für Schafe und Ziegen

Der Bundesverband für Schafe und Ziegen fungiert als Drehscheibe für die Koordination der Interessen der Landesverbände untereinander und als zentrale Ansprechstelle für Politik, Behörden und andere Organisationen. Wichtige Aufgabe ist die Interessensvertretung von Züchtern und Haltern von Schafen und Ziegen in Österreich, der ÖBSZ kooperiert hier eng mit den Landesverbänden in den Bundesländern. Zu den Aufgabenbereich des ÖBSZ zählen die Herdebuchführung, Marketing und Export.

Die Zusammenarbeit mit Universitäten in zukunftsträchtigen Projekten sorgt für Weiterentwicklungen, unter anderem in der Zucht durch die Entwicklung einer nationalen Zuchtwertschätzung. National wie auch international tritt der ÖBSZ durch Öffentlichkeitsarbeit als gemeinsames Sprachrohr der Schaf- und Ziegenbranche auf.

ÖBSZ Jahresbericht 2015